Die Höllenbachklamm Schlucht gehört zu den eindrucksvollsten Naturerlebnissen im Allgäu. Tosende Wasserfälle, steile Felswände, schmale Stege und eine beeindruckende Schluchtlandschaft machen diese Wanderung zu einem echten Highlight für Naturfreunde. Besonders an warmen Sommertagen sorgt die kühle Luft innerhalb der Klamm für eine angenehme Erfrischung. Gleichzeitig erlebt man auf Schritt und Tritt die Kraft des Wassers, das sich seit Jahrtausenden tief in das Gestein eingegraben hat.
Schon beim ersten Betreten der Schlucht verändert sich die Atmosphäre spürbar. Das Rauschen des Wassers wird lauter, die Temperaturen sinken und die steilen Felswände rücken immer näher zusammen. Genau diese Kombination macht die Höllenbachklamm Schlucht zu einem der schönsten Wanderziele im Allgäu.
Ich habe die Strecke selbst als abwechslungsreiche und beeindruckende Tour erlebt. Besonders die Mischung aus gut ausgebauten Wegen, spektakulären Ausblicken und ursprünglicher Natur sorgt dafür, dass die Wanderung lange in Erinnerung bleibt.
Höllenbachklamm Schlucht – Lage und Anreise
Die Höllenbachklamm befindet sich im Oberallgäu bei Obermaiselstein und zählt zu den beliebtesten Naturattraktionen der Region. Durch ihre gute Erreichbarkeit eignet sie sich sowohl für Urlauber als auch für Tagesgäste.
Mit dem Auto stehen mehrere Parkmöglichkeiten in der Nähe des Einstiegs zur Verfügung. Von dort führt ein kurzer Fußweg direkt zur Klamm. Auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln lässt sich die Wanderung gut erreichen, da Busverbindungen die umliegenden Orte miteinander verbinden.
Bereits der Weg zum Eingang stimmt auf das bevorstehende Naturerlebnis ein. Die Landschaft wird zunehmend alpiner und das Rauschen des Höllenbachs begleitet die Wanderung bereits vor dem eigentlichen Einstieg.
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Höllenbachklamm Schlucht – Das erwartet dich unterwegs
Schon nach wenigen Metern beginnt das eigentliche Abenteuer. Der Wanderweg führt über stabile Holzstege, schmale Brücken und entlang steiler Felswände. Immer wieder eröffnen sich beeindruckende Ausblicke auf tosende Wasserfälle und ausgewaschene Felsformationen.
Besonders faszinierend ist die enorme Kraft des Wassers. Über Jahrtausende hat sich der Bach tief durch den Felsen gearbeitet und dabei enge Schluchten, tiefe Gumpen und kleine Kaskaden geschaffen.
Während der gesamten Wanderung wechseln sich offene Abschnitte mit schattigen Bereichen innerhalb der Schlucht ab. Dadurch bleibt die Tour selbst an heißen Sommertagen angenehm kühl.
Fotografen kommen hier voll auf ihre Kosten. Fast hinter jeder Kurve entstehen neue Motive aus Wasser, Felsen und üppiger Vegetation.

Höllenbachklamm Schlucht – Schwierigkeit der Wanderung
Die Wanderung durch die Höllenbachklamm Schlucht ist insgesamt als leicht bis mittelschwer einzustufen. Die Wege sind größtenteils gut ausgebaut und durch Geländer gesichert.
Dennoch gibt es einige Treppen, feuchte Holzstege und teilweise rutschige Passagen. Trittsicherheit und festes Schuhwerk sind daher unbedingt empfehlenswert.
Für geübte Wanderer stellt die Strecke keine großen Schwierigkeiten dar. Familien mit größeren Kindern können die Klamm ebenfalls gut bewältigen, sofern auf den schmaleren Wegen ausreichend Vorsicht herrscht.
Nach starken Regenfällen können einzelne Abschnitte deutlich rutschiger werden. Deshalb lohnt sich vor der Tour immer ein Blick auf die aktuellen Wetterbedingungen.
Höllenbachklamm Schlucht – Natur pur im Allgäu
Die Landschaft rund um die Höllenbachklamm gehört zu den schönsten Naturräumen des Allgäus. Moose, Farne und zahlreiche Pflanzenarten wachsen direkt an den feuchten Felswänden.
Zwischen den hohen Felsen herrscht eine ganz eigene Atmosphäre. Das Licht fällt nur stellenweise in die Schlucht und sorgt gemeinsam mit den Wasserfällen für eine fast mystische Stimmung.
Mit etwas Glück lassen sich unterwegs verschiedene Vogelarten beobachten, während entlang des Baches zahlreiche Insekten und Amphibien ihren Lebensraum gefunden haben.
Besonders beeindruckend fand ich den ständigen Wechsel zwischen engen Felspassagen und kleinen Aussichtspunkten, an denen sich die gesamte Schönheit der Schlucht überblicken lässt.
Höllenbachklamm Schlucht – Beste Jahreszeit
Die beste Zeit für eine Wanderung durch die Höllenbachklamm Schlucht liegt zwischen Mai und Oktober.
Im Frühjahr führen die Wasserfälle meist besonders viel Wasser, wodurch die Klamm besonders spektakulär wirkt. Gleichzeitig sorgen die frischen Grüntöne der Vegetation für wunderschöne Fotomotive.
Im Sommer bietet die Schlucht eine angenehme Abkühlung und eignet sich hervorragend als Wanderziel an warmen Tagen.
Der Herbst verwandelt die umliegenden Wälder in ein farbenfrohes Naturparadies. Das bunte Laub bildet einen wunderschönen Kontrast zu den grauen Felsen und dem klaren Wasser.

Höllenbachklamm Schlucht – Ausrüstung für die Wanderung
Für die Wanderung sollte auf eine passende Ausrüstung geachtet werden. Besonders wichtig sind:
- Wanderschuhe mit rutschfester Sohle*
- Wetterfeste Kleidung
- Ausreichend Trinkwasser
- Kleine Brotzeit
- Kamera oder Smartphone*
- Leichter Wanderrucksack*
- Regenjacke*
- Sonnenschutz für die offenen Abschnitte
Da innerhalb der Klamm Spritzwasser entsteht, lohnt sich außerdem eine wasserdichte Hülle für Handy* oder Kamera*.
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Höllenbachklamm Schlucht – Einkehrmöglichkeiten
Nach der Wanderung bieten sich verschiedene Einkehrmöglichkeiten rund um Obermaiselstein an. Dort finden Wanderer gemütliche Gasthäuser, Berghütten und Cafés mit regionaler Küche.
Gerade nach der Tour schmecken Allgäuer Spezialitäten wie Kässpatzen oder eine Brotzeit besonders gut. Viele Lokale verfügen zudem über sonnige Terrassen mit Blick auf die umliegende Berglandschaft.
Höllenbachklamm Schlucht – Tipps für deinen Besuch
Wer die Höllenbachklamm Schlucht möglichst entspannt erleben möchte, sollte möglichst früh am Morgen starten. Gerade an Wochenenden und in den Ferien wird die Klamm schnell gut besucht.
Festes Schuhwerk ist aufgrund der feuchten Wege Pflicht. Außerdem sollte ausreichend Zeit eingeplant werden, denn zahlreiche Aussichtspunkte laden immer wieder zu kleinen Pausen ein.
Auch Fotografen sollten genügend Speicherplatz mitbringen. Die Kombination aus Wasserfällen, Felsen und Lichtstimmungen sorgt für unzählige schöne Motive.
Fazit zur Höllenbachklamm Schlucht
Die Höllenbachklamm Schlucht zählt ohne Zweifel zu den schönsten Klammwanderungen im Allgäu. Die beeindruckenden Felsformationen, das tosende Wasser und die hervorragend angelegten Stege sorgen für ein einzigartiges Naturerlebnis.
Besonders gefallen hat mir die abwechslungsreiche Streckenführung. Kaum ein Abschnitt gleicht dem anderen und hinter jeder Kurve wartet bereits das nächste Highlight. Genau diese Vielfalt macht die Wanderung sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Wanderer so interessant.
Wer das Allgäu besucht und spektakuläre Schluchten, Wasserfälle und ursprüngliche Natur erleben möchte, sollte die Höllenbachklamm Schlucht unbedingt auf seine Wanderliste setzen.
FAQ – Höllenbachklamm Schlucht
Wie lang ist die Wanderung durch die Höllenbachklamm Schlucht?
Je nach gewählter Route beträgt die Wanderstrecke meist zwischen vier und acht Kilometern.
Ist die Höllenbachklamm Schlucht für Kinder geeignet?
Ja, größere Kinder mit Trittsicherheit können die Wanderung problemlos bewältigen. Kleinere Kinder sollten besonders gut beaufsichtigt werden.
Benötigt man Wanderschuhe?
Ja. Aufgrund feuchter Holzstege und rutschiger Felsen sind feste Wanderschuhe dringend zu empfehlen.
Wann ist die beste Jahreszeit?
Von Mai bis Oktober herrschen die besten Bedingungen. Besonders schön ist die Klamm im Frühjahr während der Schneeschmelze sowie im goldenen Herbst.
Kann man Hunde mitnehmen?
Grundsätzlich ja, sofern Hunde sicher geführt werden können. An engen Stegen sollte besonders auf andere Besucher Rücksicht genommen werden.
Ist die Wanderung anspruchsvoll?
Die Tour gilt überwiegend als leicht bis mittelschwer. Einige Treppen und feuchte Passagen erfordern jedoch Trittsicherheit.
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Routendaten & GPX
Maximale Höhe: 1398 m
Gesamtanstieg: 682 m
Durchschnittsgeschwindigkeit: 2.59 km/h
Durchschnittliche Trittfrequenz:
Gesamtzeit: 05:19:54
In diesen Sinne „Träumt nicht euer Abenteuer, lebt es!„
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