Das Leben als Selbstversorger – Kerzen selber machen

Das Leben als Selbstversorger – Kerzen selber machen

Heute mal was nützliches, und da bin ich mal wieder durch Zufall drauf gekommen. Ich habe mich gefragt was ich auch meinen Kerzenwachsresten machen soll. Zum Wegschmeißen ist es mir zu schade, also mache ich neue draus.

Was kann ich Nutzen und Benutzen?

Du kannst wie ich alte Kerzenreste nutzen, oder du kannst Kokosfett, Sojawachs, Wachspellets, oder klassisch Bienenwachs umso Kerzen herzustellen. In einem gut sortierten Bastelladen kannst du die passenden Pelltes finden.

Du kannst als Docht Baumwollfäden nutzen, diese musst du aber mehrfach noch in ein Wachsbad baden oder du greifst auf schon fertige Kerzendochte zurück. Beides erfüllt sein Zweck.

Notiz am Rande

Die ersten Kerzen wurden vor rund 40000 Jahren genutzt. Im Orient wurden die ersten Kerzen verwendet und gezogen. Nach Funden kann man sagen das die Kerzen als Docht Binse, Stroh, Hanf, Papyrus oder Schilfrohr genutzt wurden und als Wachs Tier Talg benutzt wurde damit es Brennt.

Das brauchst du

Du benötigst einen Topf mit Wasser, dann brauchst du was wo drin du dein Wachs schmelzen lassen kannst. Dann ein Holzstab zum umrühren des Wachses, nicht dein Kochlöffel verwenden, außer du brauchst ein neuen.

Nun benötigst du eine Form, wie deine Kerze aussehen soll, du kannst eine alte Teetasse, eine Silikonform oder eine leere Klopapierrolle nehmen. Du kannst an Formen alles nehmen wo nach dir ist. Jetzt kannst du auch drüber nachdenken ob du Duft haben möchtest. Nutze hier Duftöle dafür, häufig wird Vanille, Lemon oder Citronella benutzt. Oder den Duft den du am liebsten hast.

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Wenn du bunte Kerzen haben möchtest, kannst du bunte Kerzenpellets kaufen oder von den Kindern nicht mehr verwendete Wachsmalstifte. Hier solltest du nur drauf achten das die Wachsmalstifte zu 1 teil aus Bienenwachs bestehen. Und zu guter letzt brauchst du eine Wäscheklammer um den Docht zuhalten. Für 100 ml Wachs braucht du ca 100g Wachspellets oder alt Wachs.

Notiz am Rande

Die ersten Wachskerzen wurden wohl erst bei den Römern benutzt. Im frühen Mittelalter wurde dann Bienenwachs verwendet für die Kerzen. Und das ist bis heute auch so geblieben.

Arbeitsplatz vorbereiten

Bereite dein Arbeitsplatz vor, da du in der Küche arbeitest , weil du ja das Wachs schmelzen musst. Kannst du deine Arbeitsfläche mit alter Zeitung auslegen, dass wenn mal was daneben tropft, nicht erst noch von der Arbeitsplatte abkratzen musst.

Auch kannst du deine Formen schon einmal hinstellen und die Dochte schon in den Formen platzieren. So brauchst du dann nur noch das Wachs hin zufügen. Das geht aber nur wenn du schon fertige Dochte hast.

Schritt für Schritt zur Kerze

Du kannst mit dem Docht anfangen , hast du ein fertig gekauften kannst du denn mit 1-3 tropfen wachs in deine Form geben und den Docht fest am Boden kleben. Und dann wenn der Docht fest ist kannst du mit einer Klammer fest am oberen Rand machen.

wenn du dir einen Kerzendocht selbst machen möchtest, dann nimm dir den Baumwohlfaden und tauche ihn mehrfach in dein Wachs bis er sich voll gezogen hat. Das wiederholst du bis zu 4 mal, ist das alles gemacht, gehe hier wie zuvor vor mit deinem gekauften Docht.

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Jetzt wird es warm, nun packst du deine Pelltes oder deine alt Wachs in ein Gefäß zum Schmelzen in einem Topf mit Wasser. Erhitz das Wasser und rührst vorsichtig in deinem Gefäß, dass nun immer flüssiger werdende Wachs um. Nur rühre nicht zu doll, sonst kommen zu viele Luftblasen rein und das möchten wir ja nicht. Und es darf auch kein Wasser in dein Gefäß kommen. Für bunte Kerzen verwendest du am besten Weißes Wachs diese nehmen das bunte sehr gut auf.

Notiz am Rande

Wenn du Kinder hast, kannst du nicht mehr gebrauchte Wachsmalstifte zum Färben nutzen. Reibe hierzu die Wachsmalstifte mit einem Messer ab in dein schon flüssiges Wachs. Was hier aber wichtig ist das die Wachsmalstifte zu 1 Teil aus Bienenwachs enthalten müssen.

Wenn das Wachs flüssig ist kannst du es nun Vorsichtig in deine Formen gießen. Halte deine Gießformen fest, nicht das es umkippt. Zieh dir über deine Hand ein Ofenhandschuh, da dein Gefäß heiß wird. Nun musst du dich in Geduld üben. Deine Kerzen müssen nun bis zu 24 stunden trocknen. Bei dicken Kerzen sogar 48 Stunden. wenn deine Exemplare durchgetrocknet sind kannst du auch die Wäscheklammer abnehmen. und den Docht auf 1-1,5 cm kürzen.

Und zu guter letzt kommt das Stürzen der Kerze wie bei einem Kuchen. Jetzt kommt die große Frage ob es ohne Luftblasen geklappt hat oder nicht. Sollte die Kerze nicht aus ihrem Gefäß wollen, kannst du sie für ca 20-30 Min ins Gefrierfach stellen, danach sollte es einfach sein sie zu lösen. Und fertig ist dein Kunstwerk.

Fazit:

So schwer ist es gar nicht, nachhaltige Kerzen Herzustellen. Es kommt nur drauf an ob du Lust dazu hast, deine eigenen Kerzen zu ziehen oder zu gestalten. Auf jeden Fall ist das eine Aktivität die du mit der ganzen Familie machen kannst. Und du förderst bewusst und unbewusst eine Kreativarbeit.

In diesem Sinne „Träumt nicht euer Abenteuer, lebt es!“

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