Städtetrip Bremen

Städtetrip Bremen

Da es beim letzten mal Hamburg geworden ist, war ich jetzt in der Hansa Stadt Bremen. Und da ich aus meinem Städtetrip nach Hamburg gelernt habe, habe ich mir vor Ort ein kleines Zimmer gebucht. So Rucksack gepackt und rein in Zug. Ja, ich bin wieder mit dem Zug Unterwegs.

Die Fahrt hat mich wieder über Hannover geführt,und dann nach Bremen. Hier bei der Fahrt war es entspannend. Nicht wie beim letzten mal, und die Fahrt zeit betrug auch nur 3,5 Stunden. Also auch etwas kürzer und ich hatte eine Direktverbindung. Ich musste also nicht noch mal umsteigen oder so.

Maritimes Flair und lebhaftes Stadttreiben, ja, das ist Bremen!

Auch wenn das Meer nicht direkt in der Stadt ist. Aber zur Nordseeküste und den Nordseeinseln ist es nicht weit. Sandstrand gibt es aber trotzdem in Bremen, weshalb du in der Stadt auch direkt einen kleinen Sommerurlaub machen kannst.

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Die Hansestadt hat viele Sehenswürdigkeiten zu bieten. Die historische Altstadt ist voller Bauten, wie der St. Petri Dom, das prunkvolle Rathaus oder die Böttcher Straße. Auch die Bremer Stadtmusikanten tauchen auch hier, in irgendeiner Form immer wieder auf. Also auf jeden Fall ein Städtetrip wert.

Bremen

Rathaus, Marktplatz und Roland

Es geht natürlich auf dem Marktplatz los. Von hier erreichst du die beliebtesten Attraktionen in nur wenigen Minuten zu Fuß.

Der große offene Platz ist an sich schon sehr beeindruckend, er besitzt ein ganz eigenes Flair.

Auf dem Marktplatz befindet sich das Bremer Rathaus. Es wurde vor über 600 Jahren erbaut und bietet einen traumhaften Anblick – ein klassisches Fotokartenmotiv.

Es wurde nicht umsonst zusammen mit dem Marktplatz und dem Bremer Roland 2004 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

Bremen

Der Bremer Roland steht seit 1404 in Bremen und ist der sogenannte Beschützer der Stadt.

Der Legende nach wurde Roland in Städten errichtet, um ihren Glauben an die Wahrung der Freiheit und das Marktrecht einer Stadt zu stärken.

Er wird als Ritter dargestellt, weil dieser als eine edle Figur des Mittelalters galt. Mit 10,21m, ist die Rolandstatue in Bremen die Größte in ganz Deutschland.

Auf dem Weg zu weiteren Sehenswürdigkeiten in der Nähe läufst du zudem noch am Neptunbrunnen, am Haus Schütting und weiteren historischen und ansehnlichen Gebäuden vorbei.

Bremer Stadtmusikanten

Für mich definitiv das Wahrzeichen der Stadt Bremen. Überall in der Stadt findest du Zeichnungen, Plüschtiere, Postkarten, Figuren und Anhänger der berühmten Bremer Stadtmusikanten.

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Die Skulptur wurde im Jahr 1953 erbaut. Nach der Legende bringt es Glück, die Nase des Esels oder seine Beine zu berühren. An beiden Stellen ist die Abnutzungen auch deutlich sichtbar.

Bremen

Du musst beide Beine gleichzeitig berühren, sonst wirkt es nicht.

Im berühmten Märchen der Gebrüder Grimm heißt es, dass Esel, Hund, Katze und Hahn sich auf nach Bremen machten, um hier ein besseres Leben zu finden.

Ganz in der Nähe befindet sich das Bremer Loch. Hierbei handelt es sich um einen unscheinbaren Gullydeckel. Sobald du eine Münze hineinwirfst, ertönen Tierlaute – dreimal darfst du raten, welche. Die Münzen fallen übrigens in eine unterirdische Spendenbüchse.

St. Petri Dom

Der Bremer St. Petri Dom hat eine sehr lange Geschichte. Das ursprüngliche Holzgebäude wurde bereits im Jahr 789 erbaut und seitdem immer weiter verändert.

Er litt sehr durch Feuer und Bombenanschläge aus dem Zweiten Weltkrieg. Der Dom wurde allerdings immer wieder aufgebaut und ist ein Wahrzeichen der Stadt.

Bremen

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Innerhalb des Doms findest du Orgeln, Gräber und Krypten, sowie einen Bibelgarten. Im Sommer kannst du einen der Türme für ein paar Euro hinaufsteigen. Hierfür musst du nur 265 Stufen hinaufklettern.

Von der Aussichtsplattform hast du aber einen wunderbaren Weitblick auf den Marktplatz und die Bremer Innenstadt, bei gutem Wetter sogar noch weiter.

Hinter dem Dom befindet sich das Dommuseum. Wenn du dich für Bremens Geschichte interessiert, ist es einen Besuch wert.

Böttcherstraße

Die Böttcherstraße liegt in der Nähe des Marktplatzes und ist nur etwa 100 Meter lang. Dennoch gehört sie zu den Top-Sehenswürdigkeiten in Bremen. Sie diente im mittelalterlichen Bremen als Verbindung zwischen dem Fluss und dem Marktplatz. Hier lohnt dich ein blick auch nach oben auf dem Weg zum Glockenspiel, ist ein Bild einer goldenen Meerjungfrau zu sehen.

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Ich persönlich finde sie durch ihre künstlerische Gestaltung sehr schön.

Auch der Weg weiter in Richtung Schnoor-Viertel ist definitiv einen Besuch wert. Hier befinden sich auch einige weitere Sehenswürdigkeiten entlang der Straße, unter anderem das Haus des Glockenspiels, die Bremer Bonbonmanufaktur, die Sieben Faulen Brunnen und einige Museen.

Schnoor-Viertel

In diesem Viertel fühlst du dich ins 15. Jahrhundert zurückversetzt. Verwinkelte Gassen, Fachwerkhäuser und Kopfsteinpflaster erwecken ein Gefühl des Mittelalters.

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Das Schnoor-Viertel ist definitiv einen Spaziergang wert. Allerdings kann es hier etwas voll werden, da das Viertel zu einer der beliebtesten Sehenswürdigkeiten gehört. Mein Persönliches Highlight ist ein Ladengeschäft, wo man das ganze Jahr Weihnachtsartikel kaufen kann.

Schlachte (Weserpromenade)

Die Schlachte ist eine Promenade entlang der Weser. Sie ist sehr sauber und bietet genug Platz für Fußgänger, Radfahrer und Jogger. Ich habe hier viele Stunden am Wasser verbracht und habe die Schiffe beobachtet. Es ist herrlich ruhig und du kannst wunderbar an der Weser entlang spazieren. Hier kannst viele verschiedene Fähren benutzen um einfach die Stadt vom Wasser aus zu sehen. Auch kannst du von der Promenade die Becksbrauereri sehen. Auch liegen hier viele Schiffscafés, wie die Alexander von Humboldt.

Wenn du das Schnoor-Viertel entlang gehst, kommst du irgendwann unweigerlich zur Schlachte. Abends ist die Schlachte ein beliebter Treffpunkt. Im Sommer kannst du hier in einem der vielen Biergärten den Sonnenuntergang beobachten.

Fazit

Auch wenn ich wieder mit der Bahn gefahren bin, und ich eigentlich aufs schlimmste gefasst war. Wurde ich überrascht, das es dieses mal nicht so voll war und somit auch entspannter war. Meine Unterkunft war auch nicht so weit weg, so das ich alles gut zu Fuß erreichen konnte. Ich freue mich schon auf den nächsten Städtetrip.

In diesem Sinne „Träumt nicht euer Abenteuer, lebt es!“

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